Hypnose gegen Depressionen, Burnout und Stress

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Die Behandlung von Depressionen, Stress und Burnout-Syndrom sind in meiner Praxis wichtig Themen. Das für mich wichtigste Werkzeug ist auch hier die analytische Hypnose.

In den vergangenen Jahren hat sich das Auftreten des sogenannten Burnout-Syndroms als Zivilisationskrankheit entwickelt. Es beginnt meist mit einer permanenten beruflichen und häuslichen Überforderung, di in eine tiefe Erschöpfung übergehen kann. Oft ist einfach alles zu viel – in Beruf, Familie oder sozialem Umfeld.  Stressbedingte Krankmeldungen nehmen seit Jahren kontinuierlich zu. Sehr wichtig ist die Differentialdiagnostik zwischen dem Burnout-Syndrom und der Depression. Rechtzeitig erkannt ist Burnout ist durch entsprechende Ruhephasen gut zu behandeln. Das ist jedoch für viele Betroffene schwierig, denn es „muss ja weitergehen“. Bekommt man an dieser Stelle Hilfe, ist es möglich, den Verlauf zu stoppen. Der Entwicklung eines Burnouts ist man nicht hilflos ausgeliefert. Ein guter Ausgleich zwischen Arbeit, Familie und sozialem Umfeld kann helfen, diese fortgeschrittene Form der Überlastung erst gar nicht zu erreichen. Oft einfacher gesagt als getan. Lassen Sie uns das gemeinsam angehen.

„Nur“ zu viel oder schon Burnout oder Depression?

Anstrengende Lebensumstände könnenDepression Menschen extrem belasten – bis zu einem Punkt, an dem sie das Gefühl haben: „Ich kann nicht mehr, ich bin erschöpft, leer und ausgebrannt“.

Auch beruflicher Stress kann körperliche und psychische Beschwerden auslösen. Mögliche Ursachen sind dauerhafte Über- oder Unterforderung, ständiger Zeitdruck, Konflikte mit Kollegen, aber auch extreme Einsatzbereitschaft, die zur Vernachlässigung eigener Bedürfnisse führt.

Ursachenorientierte Hypnose kann eine mögliche Methode sein, um Menschen bei der Bewältigung von stressbedingten Beschwerden zu helfen. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, warum das Programm „nur wenn ich leiste bin ich gut“ bei Ihnen abläuft.

Wie macht sich ein Burnout bemerkbar?

Überlastung ist definitiv das Thema.

Bisher gelten hauptsächlich drei Hauptsymptome als Anzeichen für ein Burnout-Syndrom:

  • Erschöpfung: Betroffene fühlen sich ausgelaugt und emotional erschöpft, berichten von mangelnder Energie, Überforderung, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit, aber auch von körperlichen Beschwerden.
  • Entfremdung von der (beruflichen) Tätigkeit: Betroffene erleben ihre Arbeit mehr und mehr als belastend und frustrierend. Sie können eine zynische Haltung gegenüber ihren Arbeitsbedingungen und Kollegen entwickeln, gepaart mit starker emotionaler Distanz und zunehmender Abstumpfung ihren beruflichen Aufgaben gegenüber. Teilweise weisen Betroffene auch eine gewissen Aggression auf, was u.a. ein wichtiger Unterschied zur Abgrenzung zur Depression sein kann.
  • verringerte Leistungsfähigkeit: Beim Burnout leidet vor allem die alltägliche Leistung im Beruf, im Haushalt oder bei der Pflege Angehöriger. Betroffene empfinden ihre Tätigkeit als sehr negativ, sind unkonzentriert, lustlos und beklagen, dass sie keine Ideen mehr haben.

Burnout oder Depression?

Bestimmte Beschwerden, die dem

Burnout zugeschrieben werden, treten auch bei einer Depression auf. Hierzu zählen Beschwerden wie Erschöpfung, Traurigkeit und eine geringere Leistungsfähigkeit. Deshalb ist es wichtig,  zur Abgrenzung und sicheren Diagnose Fachleute hinzuzuziehen. Körperliche Ursachen (z.B. eine Schilddrüsenerkrankung, Störung des Gehirnstoffwechsels), die beim Burnout meist eine untergeordnete Rolle spielen und andere äußere Umstände (z.B. Ernährung) sollten ausgeschlossen werden.

Die Ähnlichkeit der Symptome kann dazu führen, dass einige Menschen die Diagnose Burnout bekommen, obwohl sie eigentlich unter einer Depression leiden. Gerade weil sich die Beschwerden ähneln, sollten keine voreiligen Diagnosen oder gar Selbstdiagnose gestellt werden. Dies kann zu falschen Maßnahmen führen, die in der Folge die Symptomatik erheblich verstärken können.

Einige Merkmale des Burnouts unterscheiden sich allerdings deutlich von denen der Depression – wie die z.B. Entfremdung vor allem von der Berufstätigkeit.

Bei einer Depression können sich

negative Gedanken und Gefühle auf alle Lebensbereiche beziehen.

Burnout und Selbstwert

In der Anamnese und Hypnose zeigt sich meistens, dass der direkte Zusammenhang zwischen einem mangelnden Selbstwertgefühl und dem Burnout-Syndrom selten erkannt wird.

Häufig erkranken Menschen am Burnout-Syndrom deren Selbstwert eher gering ausgeprägt ist. Das ist auch häufig bei depressiven Menschen der Fall.

Der Grund dafür ist, dass diese Menschen sehr oft alles dafür tun, um z.B. beruflich erfolgreich zu sein. Viele von Ihnen haben früh gelernt, nur für Leistung die Anerkennung zu erhalten, die sie sich wünschen und oft niemals erhalten haben. Dadurch sind sie sind bereit, sehr viel zu leisten und überschreiten irgendwann die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit. „Sag doch endlich mal jemand, dass ich gut bin.“ Hinter diesem Erscheinungsbild stehen oft extrem erfolgreiche Menschen, die sogar in der Öffentlichkeit stehen. Sie sind oft ein Gewinn für die Menschheit, weil Sie großartiges leisten. Leider fühlen sie sich trotz Allem nie gut genug und angekommen und streben deshalb immer weiter.

Depression

Die Hauptmerkmale der Depression sind ähnlich, der des Burnouts, allerdings fehlt hier die zynische Komponente und die Aggression. Außerdem bezieht sich die Depression auf alle Lebensbereiche. Die Symptome sind:

  • Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, besonders morgens beim Erwachen.
  • Freudlosigkeit
  • negative Gedanken und Selbstzweifel
  • Konzentrationsschwächen
  • Appetitlosigkeit

Wie kann eine Hypnosetherapie bei Depression, Burnout und Stress helfen?

In der Hypnosetherapie können die psychischen Ursachen des Burnouts aufgedeckt und bearbeitet werden. Der Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins/Selbstliebe steht an erster Stelle.

Wir wollen auch hier während der Sitzungen herausfinden, was das stärkste Gefühl hinter dem Problem ist, wo genau unser Selbstwert ins Wanken geriet und wir bearbeiten diese Situationen dann gründlich. Ziel ist es  einen deutlich höheren Selbstwert, Selbstliebe, Selbstachtung herzustellen.

Zusätzlich kann die Anleitung und Durchführung von Selbsthypnosen einem möglichen Burnout vorbeugen. Bei der Überwindung eines bereits ausgeprägten Krankheitsbildes kann die Selbsthypnose ebenfalls eingesetzt werden. Sie sorgt für Entspannung und Erholung.